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"Kinder in die Mitte"/Berlin
Ende März 2011 beendete die Diakonissen-Schwesternschaft Bethesda ihre Mitarbeit bei "Kinder in die Mitte", Berlin. Schwester Heidi Uffmann, die den Aufbau der Arbeit maßgeblich mitgestaltete und vorantrieb, hatte das Ruhestandsalter erreicht, Schwester Ulla Hoffmeister kehrte nach Wuppertal zurück, um andere Aufgaben wahrzunehmen. Die Verantwortung wurde jetzt ganz von den Berliner EmK-Gemeinden übernommen. www.kim-berlin.de
Weiterhin begleiten und unterstützen wir als Diakonissen-Schwesternschaft diese Arbeit in geschwisterlicher Verbundenheit.

Entstehungsgeschichte der Arbeit unter Kindern in Berlin-Mitte

Juni 1998: Vier Schwestern ziehen los, ausgesandt von ihrem Mutterhaus in Wuppertal, erwartet und willkommen geheißen von der EmK-Gemeinde Berlin Mitte/Erlöserkirche in der Schröderstraße. Angefangen hatte es damit, dass den damaligen Pastor der Gemeinde der Alltag der Kinder auf dem Spielplatz im Zille-Park beschäftigte: Kinder, die viel Zeit auf sich allein gestellt verbrachten, obwohl sie manche Begleitung nötig gehabt hätten. So fragte der Pastor bei der Diakonissen-Schwesternschaft an, ob (wie schon einmal vor ca. 100 Jahren!) Diakonissen nach Berlin-Mitte entsandt werden könnten.

Was hat uns Bethesda-Schwestern damals bewogen, in einer Zeit knapper Diakonissen-zahlen etwas Neues zu beginnen? Es war so, wie es wohl meistens bei Berufungen geht: Am Anfang steht die Anfrage eines Menschen, der sich mit einer erdrückenden Not konfrontiert sieht. Aus dieser allgemein gehaltenen Anfrage machte Gott eine persönliche: Könnte es sein, dass ich gemeint bin...? Vier Schwestern wurden beunruhigt und erbaten von Gott eine persönliche Antwort. »Geht!« hieß die Antwort.
Auch für uns als Schwesternschaft wurde es eine überaus herausfordernde Frage: Könnte es nicht sein, dass sich hinter Ruf und Antwort persönliche, menschliche Wünsche verbergen? Wir haben damals einzeln und gemeinsam um eine Antwort gerungen und es schließlich so begriffen, dass wir mutige Schritte nach Berlin tun sollten. Im Lauf der Jahre gab es bei der Besetzung der Schwesterngruppe manchen Wechsel.


Lebens-, Glaubens- und Dienstgemeinschaft
Die Gruppe der Schwestern hatte im Hinterhaus der EmK-Gemeinde Schröderstraße eine Wohnung bezogen, lebte in Gemeinschaft und teilte, was das Leben so ausmacht: den Auftrag, die Zeit, das Geld, das Schwere und das Schöne.

Die Schwestern waren für die Arbeit vom Mutterhaus freigestellt.


Ein Ohr für Kindersorgen
Die Schwestern begannen, Geschichten zu erzählen, auch biblische Geschichten. Jeden Tag warteten die Kinder gespannt darauf. Gottes Liebe erfahrbar machen - das wollten sie gerne, damit die Kinder die Liebe Gottes kennen lernen und durch alle menschliche Zuwendung hindurch Gottes Zuneigung erkennen können.

In den Wintermonaten findet die „Spielplatzarbeit“ in den Gemeinderäumen statt.


Viele ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trugen und tragen weiterhin zu einem guten Angebot für die Kinder bei , z. B. gemeinsames Musizieren, Basteln und Malen, Spielen, Kennenlernen biblischer Geschichten, Sommerfreizeiten, Flohmärkte, Hausaufgabenbetreuung oder die tägliche warme Mahlzeit.
Die Gemeinde bietet kirchlichen Unterricht an.

Feste werden gefeiert, Hausbesuche, Seelsorge und Unterstützung bei Schul-, Arzt- und Behöredengängen werden angeboten.

Die Leitung der Arbeit liegt inzwischen bei Frau Miriam Rückert.